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Festlich nähen - 9 Tipps um elegante Kleidung zu nähen

Die Feiertage stehen vor der Tür und für viele Spätzünder unter uns Nähsüchtigen bedeutet das, dass noch fix ein selbstgenähtes Outfit her muss. Und das darf aber bitteschön auch nach etwas aussehen! Eleganz und edel muss es sein! Für alle, die sich vorm inneren Auge schon auf dem roten Teppich sehen können, aber praktisch noch ein bisschen zweifeln, wie genau das klappen soll, hat Bettina hier ein bisschen Inspiration gesammelt! Checkt unsere 9 Tipps zum nähen eleganter Kleidung.

1. Näht was zu euch und zum Anlass passt.

Seinen eigenen Stil zu finden ist nicht immer leicht, sich dann noch auf einen Anlass einzulassen, kann das ganze zu einer Wissenschaft machen. Achtet also darauf, dass ihr euch auch für dieses Kleidungsstück nicht verbieten müsst. Wenn ihr's pompös mögt, wunderbar! Wenn's schlicht sein soll, auch gut. Genauso sieht's beim Anlass aus: ein Silvesterball verlangt nach einem anderen Outfit, als eine Scheunenhochzeit. Diese Kriterien helfen euch bei der Auswahl von Stoff und Schnitt.

2. Testet neue Schnittmuster

Das ist vor allem für WiederholungstäterInnen im Bereich der Alltagsmode wichtig. Wie oft habt ihr euren Lieblingsschnitt denn schon im Schrank liegen? Bestimmt mehr als einmal! Erlaubt euch also mal den Blick über den Tellerrand und testet neue Schnittmuster!

3. Testet neue Stoffe

Auch wenn der ein oder andere es nicht gern hört: Webwaren gelten oftmals als eleganter als Jerseys. Mit diesem Satz spalten wir zwar ein bisschen die Lager, aber als Alltags-Jersey-Träger, ist es vielleicht umso mehr ein Grund für einen festlichen Anlass mal eine Webware zu testen. Bettina hat auch noch weitere Stoffe für euch im Angebot, die weniger alltäglich, aber dafür umso interessanter sind! Wie wär's zum Beispiel mit:

  • Verlours-Kunstleder: Edler Glanz und weiche Haptik, perfekt für einen stylischen Bleistiftrock oder einen stilvollen Blazer.

  • Samt: Gerade im Winter ein toller Hingucker! Wohlig warm und perfekt für ein elegantes Kleid. Viele Varianten sind auch wunderbar elastisch und lassen sich ähnlich wie Jersey vernähen!

  • Spitze: Fein und filigran wird's mit Spitze! Direkt auf der Haut ist sie ein besonderer Hingucker, aber auch als zweite Lage auf anderen Stoffen, macht sie sehr viel her!

  • Satin: Einen glanzvollen Auftritt legt ihr mit Satin hin! Er fließt ähnlich wie Viskose und hat einen tollen, glänzenden Look.

4. Farben und Muster

Auch hier gibt es einen etwas universelleren Geschmack - weniger ist mehr. Wenn ihr euch mal in den Kaufhausabteilungen mit eleganter Mode umseht, werdet ihr schnell merken, dass die Klassiker (knallige Saisonfarben mal ausgenommen) eher dezent und dunkel oder pastellig sind. Ähnlich ist es mit Mustern. Ein langes Kleid kann da schnell überladen wirken. Schaut euch euren Stoff also gut an und denkt auch daran, wie ihr eurer Stück mit weiteren Teilen oder Accessoires ergänzen wollt.

5. Glitzer

Noch so ein Thema, das die Gemüter spaltet. Dabei könnte es so einfach sein! Glitzer geht immer - in Maßen. Ausser ihr wollt aussehen, wie eine Diskokugel, dann darf eskaliert werden. Tolle Möglichkeiten, mit denen ihr schon mit ein bisschen Glitzer tolle Effekte erzielen könnt, sind zum Beispiel unsere Gummibänder im Glitzerlook oder metallic Reißverschlüsse, die gezielt sichtbar eingesetzt werden.

6. Wählt die richtigen Verschlüsse

Im Alltag klappt's ja oft ganz ohne Verschlüsse - Bündchen und Elastizität sei Dank! Wenn's aber am eleganten Anlass doch mal etwas streifer (Webware sei Dank!) ist, muss ein Verschluss her - und schön muss er sein. Hier lohnt es sich wieder einmal über den Tellerrand zu schauen und die Möglichkeiten zu entdecken. Probiert zum Beispiel mal Druckknöpfe, Metallhäkchen oder Kordeln aus. Und wenn's euch alles nicht gefällt, gibt es immernoch den guten alten nahtverdeckten Reißverschluss.

7. Wählt passende Futterstoffe

Auch wenn es "nur" das Futter ist, lohnt sich hier ein zweiter Blick. Ein unpassender Futterstoff kann die Optik des ganzen Stückes ruinieren. Nehmt euch also Zeit und wählt einen edlen Stoff aus, gern mit leichtem Glanz oder in einer tollen Farbe, die schön mit dem Oberstoff harmoniert.

8. Seid detailverliebt

Gerade bei Stücken, die nur selten ausgeführt werden, darf doch alles gern noch ein bisschen besser sitzen. Nehmt euch also die Zeit sauber zu arbeiten und ein Augenmerk auf Details zu legen. Wo der elastische Alltagsjersey vielleicht noch den ein oder anderen Nähfehler verzeiht, müsst ihr ihn bei eurer Webware doch ausbügeln.

9. Macht keine Kompromisse

Das ist die light Variante der Liebe zum Detail - denn wenn's schon nicht alles handstaffiert und bis ins letzte Detail stimmig ist, erlaubt euch wenigstens den Ehrgeiz keine Kompromisse einzugehen, die ihr später bereuen werdet. Das kann bedeuten, dass ihr doch noch ein zweites Mal loszieht im wirklich passende Knöpfe zu besorgen oder euch einfach fest vornehmt die Nähmaschine spät am Abend doch lieber abzuschalten, als so lange weiter zu nähen, bis der Nahttrenner aus der Schublade geholt werden muss.

Das sind unsere 9 Tipps für selbstgenähte festliche Kleidung! Und damit die Stücke vor Weihnachten noch rechtzeitig fertig werden, geht's jetzt lieber ganz fix zurück an die Nähmaschine.

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