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F wie Fadenspannung (Oberfaden) im Makerist Nählexikon – powered by Prym

Die Fadenspannung ist das A und O einer schönen Naht. Meistens klappt‘s damit ja ganz gut. Hin und wieder raubt sie doch aber jedem von uns mal den letzten Nerv. Damit das nicht mehr so dramatisch ist, hat Bettina im Nählexikon einen besonderen Blick auf dieses Stellrädchen eurer Nähmaschine geworfen.

Was ist die Fadenspannung?

Die Fadenspannung beschreibt den Zug, der auf euren Fäden in der Nähmaschine herrscht. Die sollten nämlich nicht einfach locker in der Maschine hängen, sondern unter einer gewissen Grundspannung stehen. Genauer gesagt zwei Grundspannungen, von Ober- und Unterfaden, die in einem perfekten Verhältnis zueinander stehen.

Schauen wir uns das mal von Beginn an: eure Naht besteht aus einem Ober- und einem Unterfaden. Wenn der Oberfaden von der Nähnadel durch die Stichplatte ins Innere der Maschine geschoben wird, wird er vom Greifer des Unterfadens erfasst und einmal mit dem Unterfaden umwickelt. Diese Wickelung wiederholt sich mit jedem neuen Einstich. Eure Naht ist also eine Reihe von kleinen Knötchen, die genau in den Einstichlöchern eures Nähstückes liegen. Wenn die Fadenspannungen korrekt eingestellt sind, werdet ihr diese Knötchen nicht sehen, weil sie genau im Stoff liegen. Ist ein Faden mal etwas lockererer oder fester als der andere, hat das natürlich Auswirkungen auf das Nahtbild, also das Aussehen eurer Naht.

Im Video hat Bettina sich erstmal auf die Oberfadenspannung konzentriert. Diese ist in der Regel leichter zu justieren, als die Unterfadenspannung und dadurch auch die häufigere Fehlerquelle. Schaut euch also unbedingt die Beispiele im Video an und seht, wie ihr eine zu starke oder zu schwache Oberfandenspannung erkennt. Wenn ihr selbst mal an eurer Maschine herumprobieren wollt, haben wir einen kleinen Tipp für euch: Nutzt doch mal zwei unterschiedliche Garnfarben, so könnt ihr noch viel einfacher sehen, wo das Problem liegt und wie ihr dementsprechend neu einstellen müsst.

Übrigens, wenn euer Garn ständig reißt, muss das nicht an der Fadenspannung liegen. Natürlich bedeutet höhere Spannung auch mehr Zug auf dem Garn, aber tatsächlich kann’s auch am Garn selber liegen. Es lohnt sich nämlich wirklich auch mal etwas mehr in gutes Garn zu investieren.

Manchmal hilft auch neu Einfädeln!

Und überhaupt muss die Fadenspannung nicht immer die sicherste Fehlerquelle sein. Natürlich kommt es vor, dass ihr mit einem neuen Stoff unter der Maschine mal etwas nachjustieren müsst - das ist vollkommen klar. Wenn ihr aber mitten in einer Naht steckt, die erst ganz sauber ausschaut und dann plötzlich nur noch Garnsalat unten rauskommt, liegt’s wahrscheinlich nicht an der Höhe der Fadenspannung. Viel wahrscheinlicher ist es, dass euer Garn irgendwo ein Knötchen hat und feststeckt oder es vielleicht komplett aus der Fadenspannung herausgesprungen ist. Bevor ihr da an irgendwelchen Stellschrauben dreht, hilft es sicher einfach einmal komplett neu ein zu fädeln und eine schöne Probenaht zu machen.

Ganz so gruselig muss die Fadenspannung also nicht sein. Im Video seht ihr nochmal ganz genau was bei welchem Problem zu tun ist - mit Bildern macht das einfach mehr Sinn. Und dann habt ihr bald sicher keine Angst mehr vor diesem Zahlenrädchen!

Entdeckt noch mehr Wissenswertes rund um’s Nähen hier im Makerist Nählexikon - powered by Prym. Hier kommt ihr direkt ins Inhaltsverzeichnis, das jede Woche mit einem neuen Thema ergänzt wird.

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