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B wie Bruch im Nählexikon von Makerist

Was ist der Bruch?

Den Bruch entdeckt ihr immer wieder in Schnittmustern. Manchmal auch unter den Synonymen Stoffbruch oder Bruchkante. Und im Grunde bedeutet dies nur, dass ihr euren Stoff an einer bestimmten Stelle faltet, sodass ein Schnittteil direkt an der Kante angelegt und zugeschnitten werden kann.

Die meisten eurer Stoffe liegen schon wenn ihr sie kauft im Bruch. Die Bahnen im Stoffladen werden in der Regel einmal längs gefaltet, bevor sie auf Ballen aufgewickelt werden. Diesen Bruch werdet ihr in den meisten Fällen aber nicht nutzen. Erstens, werden eure Stoffe ja nach dem Kauf ohnehin noch von euch gewaschen und gebügelt und zweitens, könnt ihr euch den Bruch später beim Zuschnitt eines Schnittmusters auch viel effektiver und platzsparender legen.

Wie weit ihr euren Stoff in den Bruch legt, wird durch das Schnittteil welches im Bruch zugeschnitten werden soll festgelegt. So legt ihr euren Stoff gerade so weit in den Bruch, dass die Bruchseite auf dem Schnittmuster genau an der gefalteten Stoffkante liegen kann und das Schnittteil gerade gut zugeschnitten werden kann. Denkt hier auch an die Nahtzugabe: an der Bruchkante selbst braucht ihr natürlich keine, aber um den Rest des Schnittteils herum muss eventuell noch eine hinzugefügt werden. Wenn alles festgesteckt ist, schneidet ihr einmal um euer Schnittteil herum und lasst dabei aber die Bruchkante aus. Wenn ihr nun alles auseinander faltet, erhaltet ihr ein Stück, das doppelt so groß ist, wie euer Schnittteil und aus zwei gespiegelten Hälften besteht. So wird ein Schnittteil “im Bruch” zugeschnitten.

Eure Bruchkante ist immer eine komplett gerade Strecke, schließlich kann die Falte, die ihr im Stoff legt auch nur gerade verlaufen. Außerdem zu beachten ist der Fadenlauf. In der Regel liegen Fadenlauf, Webkante und Bruch parallel zueinander. Oft findet ihr in euren Schnittmustern auch nur einen Pfeil, der gleichzeitig als Fadenlauf und Bruch bezeichnet wird.

Im Bruch gegengleich zuschneiden

Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit, wie ihr euch den Bruch zu Nutze machen könnt. Ihr könnt nämlich nicht nur Teile zuschneiden, die direkt an der Bruchkante liegen, sondern auch solche, die einfach nur gegengleich zugeschnitten werden sollen und dabei nicht weiter verbunden sind. Dazu faltet ihr euren Stoff soweit in den Bruch, dass euer Schnittteil (inklusive Nahtzugaben) bequem Platz darauf findet und einmal drum herum zugeschnitten werden kann.

Jetzt steht der Bruch euch nicht mehr im Weg und ihr könnt direkt loslegen! Vor allem beim Kleidung nähen, werdet ihr ihn sicher oft auf dem Schnittmuster entdecken. Habt ihr noch mehr Begriffe oder Zeichen auf Schnittmustern entdeckt, bei denen ihr nur Bahnhof versteht? Dann immer her damit! Das Makerist Nählexikon - Powered by Prym wächst und gedeiht mit eurer Hilfe zu einem tollen Nachschlagewerk zum Thema Nähen!

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