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Tipps & Tricks

8 Tipps & Fakten zum Nähen mit Jersey

von Bettina am 28.01.2018

Elastisch, gut zu verarbeiten und hübsch anzuschauen - das ist Jersey! Aber gerade Nähanfänger trauen sich oft nicht an diesen Stoff heran. Damit du aber auch Jersey mit in dein Nährepertoire aufnehmen kannst, geben wir dir Tipps und Fakten zum Nähen mit Jersey - los geht's!

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1. Jersey ist perfekt für Kleidung!

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Jersey ist ideal für das Nähen von Kleidung, da er ein dehnbarer Stoff ist. Auch, wenn man beim Nähen Fehler macht, vergibt der Stoff einem und legt sich trotzdem sehr schön um den Körper. Der Stoff eignet sich unter anderem perfekt für Kinder-Pumphosen, Unterwäsche und T-Shirts. Statischere Näh-Projekte hingegen wie Kissenbezüge oder Jutebeutel sind unegeeignet - hier wird die Dehnbarkeit zum Problem.

2. Jersey = Maschenware

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Jersey ist eine Maschenware – d.h. die Fasern im Stoff sind nicht statisch gewebt wie bei einer Webware, sondern werden gestrickt oder gewirkt. Dadurch ist der Stoff sehr viel dehnbarer und beweglicher. Das hat Vor- und Nachteile: Mit der Zeit dehnt sich Jersey stark aus, was zu unschönen Dellen in der Kleidung führen kann. Empfehlung: Jersey mit etwas Elasthan-Anteil wählen.

3. Jersey ist nicht gleich Jersey!

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Jersey bedeutet nur, dass es sich um eine gestrickte Maschenware handelt. Entscheide je nach Projekt, welchen Jersey du nutzen möchtest. Ob Baumwolle, Polyester, Viskose oder eine Mischung mit Elasthan ist deine Wahl.  Für T-Shirts beispielweise wird Jersey genutzt, der glatt rechts gestrickt ist. Bei Bündchenware ist er im Wechsel gestrickt - so entsteht die gerippte Optik.

4. Dehnbarkeit beachten!

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Die hohe Elastizität bringt manchmal auch Nachteile mit sich. Wenn du den Jersey verarbeitest, musst du aufpassen, ihn nicht lang zu ziehen, da er sonst unschöne kleine Wellen bekommt, die man wiederum im fertigen Kleidungsstück sieht. Diese Stoff-Eigenheiten musst du beim Verarbeiten an der Nähmaschine berücksichtigen.

5. Versäubern nicht notwendig!

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Jersey muss nicht zwingend versäubert werden. Die Maschenstruktur ribbelt sich nicht so leicht auf wie bei Webware. Deshalb kannst du ihn einfach vernähen.

6. Besondere Jersey-Naht nutzen!

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Beim Vernähen von Jersey brauchst du eine besondere Naht. Wenn du mit der Haushaltsnähmaschine nähst, nutzt du am besten den Zickzackstich oder sogar eine spezielle Jersey-Naht - falls deine Maschine darüber verfügt. Das ist wichtig, da der Stoff sich dehnt und somit die Naht sich auch dehnen muss – sonst kann der Stoff reißen.

7. Bloß nicht ziehen!

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Achte beim Nähen darauf, den Stoff nicht zu ziehen oder zu drücken. Er sollte vom Transporteur der Nähmaschine weitergetragen werden. Wenn du die Möglichkeit hast, kannst du einen Obertransportfuß benutzen. Das ist ein Füßchen, das von oben mittransportiert, so dass der Stoff in kleinen Schritten weitergeschoben wird und so nicht gedehnt oder gezogen wird.

8. Die richtige Nadel verwenden!

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Beim Verarbeiten von Jersey benötigst du auch eine Jersey-Nadel. Die Universal-Nadel kannst du nicht benutzen, weil sie einfach zu spitz ist und die Faser beschädigen könnte. Wenn dir die Faser reißt, entsteht eine Laufmasche, die sich durch das ganze Stück zieht.  Jersey-Nadeln sind ein wenig abgerundet und schieben sich zwischen die Fasern durch – so bleibt alles heil. Wenn dir das alles zu aufwendig ist, hol‘ dir eine Overlock-Maschine. Die ist für Jersey gemacht und verarbeitet diesen Stoff einwandfrei.

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